Wirtschaftsförderung des Kreises ist jetzt Mitglied im 3D-Netzwerk Solingen

Wirtschaftsförderung des Kreises ist jetzt Mitglied im 3D-Netzwerk Solingen

Am 15. Oktober 2015 stellten wir einıen Antrag zur Entwicklung des Kreises als Standort für 3D-Druck. In den Beratungen wurde ein veränderter Beschluss dazu einstimmig angenommen.

Wir freuen uns, dass unsere Initiative und unser Antrag dazu geführıt haben, dass die Wirtschaftsförderung des Kreises seit dem 24. November 2016 Mitglied im 3D-Netzwerk Solingen ist.

Antrag Entwicklung einer neanderland-APP

Antrag Entwicklung einer neanderland-APP

Antrag vom 27.07.15: Entwicklung einer neanderland-APP
– zur Behandlung im Ausschuss für Wirtschaftsförderung, Kultur und Tourismus am 17.8.2015

wir beantragen, dass die Verwaltung des Kreises Mettmann die Verwirklichung einer übergreifenden Application für mobile Endgeräte prüft, die bisherige Angebote über eine einzige App vernetzt. Die Application sollte im Sinne der Erweiterung der Marke „neanderland“ neanderland-APP heißen.

Begründung:

Schon heute kann ein breites Informationsangebot des Kreises im Internet abgerufen werden, welches größtenteils sehr hochwertig und professionell gestaltet ist. Allerdings sind die Inhalte oftmals schwer zu finden und nicht miteinander verknüpft – sie könnten die Möglichkeiten des Internet 2.0 besser nutzen. Kurzum: Der Kreis bietet tolle Inhalte an, aber viele kennen sie noch nicht. Die Anreize, sie dauerhaft zu nutzen, sollten unseres Erachtens verstärkt werden.

Die neanderland-APP soll das ändern und diese Informationen an einem Ort bündeln. Bestehende Apps, für den neanderland STEIG oder die App des Neanderthal Museums, könnten mit der neanderland-APP verknüpft werden, die wie eine Startseite zu den vielen Einzelangeboten des Kreises funktionieren kann. Damit die App intensiv genutzt und gut angenommen wird, ist eine intuitive Bedienung und eine regelmäßige Aktualisierung der App erforderlich.

Die neanderland-APP soll alle Service-Angebote sowie Tourismus-Informationen bündeln und ansprechend darstellen. Bürger sowie Touristen sollen sich ein umfangreiches Bild von den Dienstleistungen und touristischen Angeboten des Kreises Mettmann machen können und animiert werden, diese zu nutzen.

Die Verwaltung soll daher die Kosten für die Entwicklung und stetige Aktualisierung der neanderland- APP kalkulieren.

Folgende Funktionen soll die App beinhalten:

Einbindung aller touristischen Angebote und Verknüpfung des Standortes mit Angeboten in der Umgebung – Geo-Lokation

  • Schnittstelle zu Angeboten des Kreises
  • Öffnung der App für städtische Angebote
  • Schnittstelle zu privaten Angeboten wie der Neanderthal Museum App
  • Einbindung eines unverbindlichen Antrags- und Abstimmungstools
  • News-Feed
  • Automatische AktualisierungFür die Entwicklung einer solchen App sollte geprüft werden, ob es hierzu Fördermittel gibt.

Beschlussvorschlag:

Die Verwaltung des Kreises Mettmann wird beauftragt, die Verwirklichung einer neanderland-APP, welche die bisherigen und künftigen Angebote des Kreises über eine einzige App bündelt und vernetzt, zu prüfen.

Mit freundlichen Grüßen Gruppe Piraten im Kreistag

Thomas Küppers                       Ria Garcia


Vorlagen Nr. 10/015/2016 öffentlich

Fachbereich: Amt für Personal, Organisation, Wirtschaftsförderung, Kultur und Tourismus

Bearbeiter/in: Jaeger, Jasmin
Datum: 22.04.2016 Az.: 10-4

Prüfauftrag „Entwicklung einer neanderland-APP“ der Gruppe PIRATEN vom 25.07.2015

Anlass der Vorlage:

Die Gruppe PIRATEN hat am 25.07.2015 den Prüfauftrag zur „Entwicklung einer neanderland-App“ eingereicht. Dieser wurde im Rahmen der Sitzung des Ausschusses für Wirtschaftsförderung, Kultur und Tourismus am 09.11.2015 beschlossen und die Verwaltung beauftragt, die Verwirklichung einer neanderland-App, welche die bisherigen und künftigen Angebote des Kreises über eine einzige App bündelt und vernetzt, zu prüfen.

Sachverhaltsdarstellung: 1. Einleitung

Der Prüfauftrag zur Verwirklichung einer neanderland-App umfasst im Wesentlichen eine Kostenschätzung für die Entwicklung und stetige Aktualisierung der App sowie die Prüfung von Fördermittelzugängen. Die gewünschte App soll zudem alle touristischen Angebote und Dienstleistungen der Kreisverwaltung bündeln sowie Dienstleistungen der städtischen Verwaltungen, Informationen zu Einzelhandel, weitere private Angebote und ein Antrags- und Abstimmungstool einbinden (vgl. Anlage, Prüfauftrag der Gruppe PIRATEN vom 25.07.2015). Zur Vorbereitung hat hierzu zunächst ein ämterübergreifendes Gespräch am 14.12.2015 stattgefunden. Im Nachgang sind einige in diesem Treffen angestoßene bzw. noch offene Fragen geklärt worden. Bei der Bearbeitung des Prüfauftrags ist davon ausgegangen worden, dass die Entwicklung einer nativen App zu untersuchen ist. Eine native App ist eine Applikation, die speziell für ein Betriebssystem eines mobilen Endgeräts entwickelt wird, z.B. iOS für Apple-Geräte, und ausschließlich mit diesem Betriebssystem genutzt werden kann. Für weitere Spezifizierungen fehlen der Verwaltung jedoch konkrete Anforderungen (z.B. Für welche Plattformen/Betriebssysteme soll die App entwickelt werden? Welche/wie viele städtische Angebote sollen eingebunden werden? Was soll das Antrags-/Abstimmungstool umfassen? Welche/wie viele private Angebote sollen berücksichtigt werden? etc.).

2. Kostenschätzung für die Entwicklung der App

Für die Entwicklung der App ist es notwendig, einen externen Anbieter im Rahmen eines Ausschreibungsverfahrens mit der Umsetzung zu beauftragen. Eine Kostenschätzung zur Erstellung einer App erfolgt grundsätzlich auf Basis spezifischer Anforderungen und Anbieterabfragen. Da im Prüfauftrag zu wenige konkrete Angaben zum Umfang gemacht werden, kann hier lediglich eine erste, sehr grobe Kostenschätzung auf Basis bereits bestehender Apps erfolgen, jedoch keine Anbieterabfrage.

Im Hinblick auf die Erfahrung bei der Erstellung der neanderland STEIG-App kann bei der Entwicklung einer nativen App mit den im Prüfauftrag gewünschten Inhalten von einem Kostenvolumen ab mindestens einem sechsstelligen Betrag ausgegangen werden.

Der Kostenrahmen liegt vermutlich jedoch höher, da jeweils eine Version für die drei meist genutzten Betriebssysteme der mobilen Endgeräte erstellt werden sollte (Android-Geräte, Apple-Geräte, Windows-Geräte). Zudem muss die App komplett neu entwickelt werden. Es kann nicht auf bereits verfügbare Module eines Anbieters zurückgegriffen werden, wie es beispielsweise bei der Entwicklung der neanderland STEIG-App der Fall war. Darüber hinaus ist davon auszugehen, dass die Entwicklung einer App, die die gewünschten Inhalte und Schnittstellen umfasst, über personelle und monetäre Kapazitäten hinaus auch zusätzliche Serverleistungen in nicht unerheblichem Maße binden wird (Zusatzkosten bei der Beschaffung, Instandhaltung und Wartung). Im Hinblick auf die technische Umsetzung ist außerdem der Aspekt der Datensicherheit zu prüfen, vor allem, wenn Daten auf externen Servern liegen. Bei der Einbindung touristischer Inhalte ist zu klären, in wie weit die Inhalte mehrsprachig dargestellt werden sollen, was zu weiteren Aufwendungen (externe Übersetzer) führen würde. Für die Umsetzung der gewünschten Geolokation wäre zudem eine neue Datenbank aufzubauen, da nur wenige der geforderten Daten bereits vorhanden sind. Zu berücksichtigen ist jedoch, dass es nicht zu Duplikaten, z.B. des Branchenbuchs (Gelbe Seiten sind als App verfügbar), kommt. Eine Umsetzung mit Einbindung der kreisangehörigen Städte bedeutet außerdem einen deutlichen Mehraufwand für diese. Der Mehraufwand setzt sich zusammen aus der Weitergabe der Kosten für die Erstellung (Erhöhung Kreisumlage) sowie aus der Mehrarbeit bei der Zulieferung und stetigen Aktualisierung der Inhalte.

3. Personal- und Pflegeaufwand

Für den Aufwand der Pflege ist aus Verwaltungssicht mit ca. 2,0 neuen dauerhaften Personalstellen beim Kreis zu rechnen. Eine Stelle wird benötigt, um die Inhalte aktuell zu halten, eine weitere, um die Aktualität und Funktionalität der Technik zu gewährleisten. Darüber hinaus ist von der Bindung weiterer interner Personalkapazitäten auszugehen, da ämterübergreifende Informationen auszutauschen sind. Der Pflegeaufwand erhöht sich, je mehr Versionen der App entwickelt werden sollen, da für jedes Betriebssystem eine eigene App-Version erstellt und gepflegt werden muss. Zu Herausforderungen in der Umsetzung kann es führen, wenn die entwickelten Inhalte den Anbietern Google, Apple oder Microsoft beim Einstellen der App in die App-Stores nicht gefallen, da diese sich vorbehalten, die Inhalte von Apps zu prüfen und ggf. nicht freizuschalten.

4. Förderzugänge

Grundsätzlich lässt sich festhalten, dass, sofern eine Förderung in Betracht käme, sich diese entweder auf die Dienstleistungen oder die touristischen Inhalte in der App bezieht, sodass nur ein Teil des Projektes gefördert würde. Darüber hinaus ist eine Förderung in den meisten Fällen nur unter bestimmten Bedingungen möglich (Prüfung des Vorhabens, unterschiedlich hohe Förderquoten etc.). Zudem ist eine Förderung üblicherweise als „Anschubfinanzierung“ zu verstehen, d.h. dass beispielsweise die Erstellung anteilig bezuschusst werden könnte, die Kosten der Pflege jedoch wahrscheinlich komplett vom Projektträger zu finanzieren wären.

Im Zuge der Prüfung sind verschiedene Förderzugänge in Betracht gezogen worden. Derzeit scheint weder über Fördermittelprogramme des ESF (Europäischer Sozialfonds) noch des Landes-ELER (Europäischer Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums) eine Förderung möglich. Bei der Landes-EFRE-Förderung (Europäischer Fonds für regionale Entwicklung) könnte ein potentieller neuer Tourismus-Aufruf Anknüpfungspunkte bieten. Ob es diesen geben wird und welche Förderungen er ermöglichen würde, ist derzeit nicht abzusehen. Dies gilt ebenso für den EFRE-Leitmarktwettbewerb Medien- und Kreativwirtschaft (die letzte Auswahlrunde endete am 21.11.2015). Ob es einen weiteren Aufruf für diesen EFRE-Leitmarktwettbewerb geben wird und welche Förderungen er ermöglichen würde, ist derzeit nicht abzusehen. Beim ersten Aufruf waren Unternehmen, Hochschulen, Forschungseinrichtungen und kulturelle Einrichtungen antragsberechtigt. Sollte es beim potentiellen zweiten Aufruf hierbei bleiben, könnten Kommunen selbst nicht Antragsteller sein, möglicherweise jedoch in einem Konsortium als Partner auftreten. Ob auf

dieser Basis eine App-Entwicklung für die Zwecke des Kreises möglich wäre, wäre zu prüfen. Darüber hinaus konnte weder auf Datenbanken zu deutschen Stiftungen, EU-, Bundes- und Landesmitteln eine für den gewünschten Zweck passende Fördermöglichkeit ausfindig gemacht werden. In anderen Bundesländern gibt es Förderprogramme, die möglicherweise zum gewünschten Zweck passen könnten (z.B. Mecklenburg-Vorpommern1, Schleswig- Holstein2, Niedersachsen3), die dem Kreis jedoch natürlich nicht zur Verfügung stehen. Resultierend lässt sich feststellen, dass ein klarer Förderzugang zur Umsetzung der im Antrag dargestellten App derzeit nicht absehbar ist.

5. Einschätzung der Verwaltung

Grundsätzlich lässt sich aus verwaltungs- und tourismusfachlicher Sicht zu dem vorliegenden Prüfauftrag feststellen, dass eine Bündelung der Online-Verwaltungsdienstleistungen (z.B. umfangreiche Services des Straßenverkehrsamtes), der touristischen Angebote (z.B. neanderland STEIG Wander-App) und diverser anderer Online-Angebote (Solarpotentialkataster, Geoportal, Berufsfelderkundungsportal, Integrationsangebote, beruflicher Wiedereinstieg, etc.) eine Vermischung der touristischen, emotional-werbenden Zielgruppenansprache mit den Interessen der Nutzer der sonstigen, neutralen Verwaltungsangebote zur Folge hätte und zu Irritationen führen könnte. Darüber hinaus würde die Einbindung aller gewünschten Inhalte aufgrund der Fülle zu einer unübersichtlichen und nicht mehr intuitiv bedienbaren App führen. Eine unklare Ansprache der Zielgruppen kann ein Kriterium für einen Misserfolg der angedachten Anwendung darstellen. Ohne eine klare Zielgruppenansprache werden sich voraussichtlich nur wenige Nutzer für diese Anwendung interessieren. Die Erstellung einer App, wie in dem Prüfauftrag angedacht, ist daher nicht zielführend. Zu prüfen wäre daher die Trennung von touristischen und verwaltungsrelevanten Inhalten und Aufbereitung in je einer getrennten App.

App für Verwaltungsdienstleistungen

Die Erstellung einer App rein für Verwaltungsdienstleistungen der Kreisverwaltung Mettmann ist aus diversen Gründen nicht zielführend. Zum einen ist die Zielgruppe der App begrenzt (einzig Bürgerinnen und Bürger aus dem Kreis Mettmann, die mobile Anwendungen nutzen), zum anderen ist der durchschnittliche Kontakt der Bürger mit der Kreisverwaltung pro Jahr ohnehin sehr gering und die Häufigkeit der Nutzung der Dienstleistungen der Verwaltung würde nicht durch die Verfügbarkeit dieser App oder eine Vermarktung der Dienstleistungen gesteigert.

Zudem ist zu bedenken, dass die umfangreichen Informationen und Dienstleistungen, die auf der Internetseite des Kreises Mettmann derzeit angeboten werden (z.B. Download von Broschüren mit längeren Ladezeiten, komplexe Antragsverfahren, die ggf. das Nachschlagen von Informationen aus papierhaften Unterlagen erfordern, Links auf andere Websites, etc.), sich nur bedingt für einen mobilen Abruf „von unterwegs“ mit einem Smartphone eignen. Darüber hinaus ist die technische Umsetzbarkeit von Online-Services externer Anbieter in eine App, z.B. SVA Online-Terminvereinbarung via NetAppoint, nicht unbedingt gegeben und vor Einbindung zu beleuchten.

Nicht außer Acht zu lassen sind auch hier die Kosten der Entwicklung der App sowie der anschließende Pflegeaufwand, sodass bei der Entwicklung einer reinen „Verwaltungs-App“ die Kosten den Nutzen sehr deutlich übersteigen würden. Auch die Überarbeitung der

1 http://foerderdatenbank.de/Foerder- DB/Navigation/Foerderrecherche/suche.html?get=ee45568aa3b55ca72a667d9530958265;views;document&doc=1 0123 (abgerufen am 26.02.16)
2 http://foerderdatenbank.de/Foerder- DB/Navigation/Foerderrecherche/suche.html?get=ee45568aa3b55ca72a667d9530958265;views;document&doc=8 308 (abgerufen am 26.02.16)
3 http://foerderdatenbank.de/Foerder- DB/Navigation/Foerderrecherche/suche.html?get=ee45568aa3b55ca72a667d9530958265;views;document&doc=8 866 (abgerufen am 26.02.16)

Website kreis-mettmann.de hinsichtlich „responsivem Design“ (vgl. Abschnitt „App für touristische Inhalte des neanderlands“) wäre mit erheblichem personellen und finanziellen Aufwand verbunden sowie auf technische Umsetzbarkeit zu prüfen.

App für touristische Inhalte des neanderlands

Die Entwicklung einer reinen touristischen neanderland-App ergibt nur dann Sinn, wenn diese einen zusätzlichen Mehrwert für die Nutzer bringt und das Kosten-Nutzen-Verhältnis zugunsten der Entwicklung und der Pflege ausfällt.
Die Websites neanderland.de und neanderlandsteig.de sind in „responsivem Design“ aufgebaut, d.h. sie erkennen das Endgerägt, mit dem die Seite aufgerufen wird (z.B. PC, Tablet oder Smartphone) und passen die Darstellung der Inhalte entsprechend der unterschiedlichen Bildschirmgrößen an. Mehrspaltige Layouts werden einspaltig, Bildgrößen, Textformatierungen und -umbrüche ändern sich ebenso wie die Position der Navigation. So ist deren Nutzung mit mobilen Endgeräten bereits heute schon komfortabel möglich. Darüber hinaus ist für das wichtigste aktiv-touristische Produkt im neanderland, den neanderland STEIG, bereits eine mehrsprachige App mit verschiedenen nützlichen Funktionen (z.B. Etappendarstellung, Kartentool, etc.) verfügbar. Die verstärkte Vermarktung dieser rege genutzten App (aktuell mehr als 11.000 Downloads seit August 2014) ist für dieses und die kommenden Jahre geplant.

Eine native App zu entwickeln, die die touristischen Angebote des neanderlands darstellt, böte daher zum jetzigen Zeitpunkt keinen Mehrwert für den Nutzer, da die Angebote auf neanderland.de sowie neanderlandsteig.de stetig aktualisiert dargestellt werden und bequem über Smartphones und Tablets abrufbar sind. Demgegenüber stünden einerseits Entwicklungskosten, andererseits intensiver Pflegeaufwand, die momentan in keinem Verhältnis zum Nutzen stehen. Je nachdem, welche touristischen Angebote zukünftig entwickelt werden und welche konkrete Zusatzleistung ggf. in eine solche App integriert werden kann, könnte die Erstellung einer nativen neanderland-App auf lange Sicht gesehen eine Möglichkeit sein.

Zum jetzigen Zeitpunkt würden dennoch die Kosten sowohl der Entwicklung einer nativen touristischen App und deren Pflegeaufwand den Nutzen deutlich übersteigen.

6. Prüfergebnis/Fazit

Die Verwaltung schlägt vor, eine App, wie sie im Prüfauftrag genannt ist, nicht umzusetzen (hohe Entwicklungskosten, hoher Pflegeaufwand, hoher Abstimmungsaufwand mit kreisangehörigen Städten, technische Realisierbarkeit, Zielgruppenvermischung, geringer Mehrwert). Eine App zu erstellen, die ausschließlich Verwaltungsdienste umfasst, ist ebenfalls nicht sinnvoll (hohe Entwicklungskosten, hoher Pflegeaufwand, hoher interner Abstimmungsaufwand, technische Realisierbarkeit, sehr kleine Zielgruppe, geringer Mehrwert). Die Entwicklung einer rein touristischen App böte grundsätzlich einen Ansatzpunkt, eine Umsetzung zum jetzigen Zeitpunkt wird jedoch nicht für sinnvoll erachtet (hohe Entwicklungskosten, hoher Pflegeaufwand, mobilfähige, responsiv gestaltete touristische Websites vorhanden, verfügbare App zum neanderland STEIG, kein inhaltlicher Mehrwert).

Zusätzlich zu den genannten Aspekten ist außerdem die derzeitige Haushaltssituation in die weiteren Überlegungen einzubeziehen. Diese hat sich nach Einreichen des Antrags bis zum jetzigen Zeitpunkt erheblich geändert. Unter diesen Voraussetzungen gilt es zunächst zu prüfen, ob derzeit überhaupt weitere Planungen hinsichtlich einer App-Entwicklung, gleich ob nativ oder Web-App, unternommen werden sollten.


Beratungsergebnis zu Vorlage Nr. 10/015/2016

Ausschuss für Wirtschaftsförderung, Kultur und Tourismus am 23.05.2016

Hr. Haase erklärt, dass der Prüfauftrag zu einem negativen Resultat geführt hat.
KA Küppers betont, dass die App sowie andere Neuerungen der Zielgruppe einen Mehrwert bieten sollen.
Hr. Haase versichert, dass die Anregung von KA Küppers wichtig ist und die Verwaltung permanent prüft, welche zeitgemäßen Neuerungen aufgegriffen und umgesetzt werden können.
KA Küppers bedankt sich bei der Verwaltung für die Prüfung seines Vorschlags.

Die Ausführungen der Verwaltung werden von den Ausschussmitgliedern zur Kenntnis genommen.

Anfrage: 3D-Druck Berufskollegs

Anfrage: 3D-Druck Berufskollegs

Anfrage: 3D-Druck in der Schulform Berufskolleg zur Beantwortung im kommenden Schulausschuss / im Kreistag vom 5. November 2015

Sehr geehrter Herr Landrat Hendele,

der 3D-Druck wird die Schlüsseltechnologie des 21. Jahrhunderts sein. Deswegen ist es wichtig, junge Menschen spätestens zum Berufseinstieg bzw. in der Berufsfindungsphase auf die Herausforderungen und Chancen, die diese Technologie zwangsläufig mit sich bringt, vorzubereiten.

Wir bitten die Verwaltung um Beantwortung folgender Fragepunkte:

  • Gibt es in den Berufskollegs im Kreis bereits auf 3D-Druck spezialisierte Arbeitsgemeinschaften bzw. Kurse?
  • Werden 3D CAD (Computer Aided Design) -Tools und die Anwendung von CAM (Computer Aided Manufacturing) – Methoden in den Berufskollegs unterrichtet bzw. die Anwendung im Unterricht oder Kursen vermittelt?
  • Gibt es in den Berufskollegs 3D-Drucker und 3D-Scanner?
  • Wird der Selbstbau von 3D-Druckern im Unterricht oder sonstigen schulischen Angeboten vermittelt?

Mit freundlichen Grüßen Gruppe PIRATEN

Thomas Küppers                         Ria Garcia


Themenbezug zu unserem Wahlprogramm aus 2014: Moderne Wirtschaft bedeutet neue Arbeitsplätze
#3D-Druck #Digitalisierung


Beratungsergebnis zu Vorlage Nr. 40/044/2015

Ausschuss für Schule und Sport am 19.11.2015
Zu Punkt 9.1: Anfrage der Gruppe Piraten vom 05.11.2015

Frau Siebert beantwortet die Anfrage mündlich in der Sitzung. Die Antworten sind der Niederschrift als Anlage 3 angefügt. Der Ausschuss für Schule und Sport nimmt die Antworten der Verwaltung zur Kenntnis.


Anlage 3

16.11.2015

40-3
2063

Anfrage der Gruppe Piraten im Ausschuss für Schule und Sport zum 3D-Druck vom 05.11.2015
– Antworten der Verwaltung

Wir bitten die Verwaltung um Beantwortung folgender Fragepunkte:

  • Gibt es in den Berufskollegs im Kreis bereits auf 3D-Druck spezialisierte Arbeitsgemeinschaften bzw. Kurse?

Nein.

  • Werden 3D CAD (Computer Aided Design)-Tools und die Anwendung von CAM (Computer Aided Manufacturing) -Methoden in den Berufskollegs unterrichtet bzw. die Anwendung im Unterricht oder Kursen vermittelt?

Das Land NRW gibt über die Lehrpläne die Unterrichtsinhalte und gegebenenfalls die hierbei einzusetzenden technischen Mittel vor. Ob und inwieweit ein Berufskolleg darüber hinaus zusätzliche Arbeitsgruppen oder Kurse anbietet, fällt in die inneren Schulangelegenheiten, die vom Schulträger nicht beeinflusst werden können.
Die Berufskollegs Hilden, Neandertal und Niederberg setzen 3D CAD- Programme im Rahmen der dualen Bildungsgänge und in den Fachschulen ein. Das Berufskolleg Hilden arbeitet mit diesen Programmen im Rahmen der planmäßig Ausbildung der Jugendlichen. Das Berufskolleg Neandertal nutzt zum Beispiel Sketchup (Gratisversion) und in der Holzabteilung das Programm interiorcad. Das Berufskolleg Niederberg nutzt die Programme in der metalltechnischen Ausbildung sowie in der Fachschule für Metalltechnik.

  • Gibt es in den Berufskollegs 30-Drucker und 30-Scanner?

Die Berufskollegs Hilden und Neandertal verfügen über einen solchen Drucker. Am Berufskolleg Neandertal arbeitet hiermit zum Beispiel die Berufsfachschule für Technik im Praxisunterricht „Modellbau“. Zum Einsatz kommt ein 3D-Drucker des Typs Ultimaker 2.

Die Schülerinnen und Schüler der Berufsfachschule lernen, zunächst einfache geometrische Formen mit dem CAD Programm zu zeichnen, um später auch komplexere Objekte darstellen und schließlich drucken zu können. Für das Schülerlabor am Berufskolleg Niederberg ist die Anschaffung eines 3D-Druckers noch im Jahr 2015 geplant.

  • Wird der Selbstbau von 30-Druckern im Unterricht oder sonstigen schulischen Angeboten
    vermittelt?

Nein.

Antrag: Entwicklung des Kreises als Standort für 3D-Druck

Antrag: Entwicklung des Kreises als Standort für 3D-Druck

Antrag vom 15.10.15: „Entwicklung des Kreises als Standort für 3D-Druck“
– zur Behandlung im Ausschuss für Wirtschaftsförderung, Kultur und Tourismus am 09.11.2015

Die Gruppe Piraten im Kreistag beantragt, die Kreisverwaltung zu beauftragen, Möglichkeiten zur Kooperation im Bereich 3D-Druck zu ermitteln. Diese Technologie wird in der Zukunft eine entscheidende Rolle für die Wettbewerbsfähigkeit der Wirtschaft einer Region spielen. Daher soll die Kreisverwaltung eine langfristige Strategie für die Platzierung der Region als 3D-Druck-Standort erarbeiten.

Begründung
In Solingen startete am 5.5.2015 das Netzwerk 3D Druck.
http://solinger-bote.de/nachrichten/2015/05/05/solingen-netzwerk-3d-druck-solingen-gestartet/
Das Netzwerk soll den beteiligten Unternehmen Vorteile durch Kooperation im Bereich des Kerns der Industrie 4.0, dem 3D Druck bringen. Diese Vorteile sind in Deutschland dringend notwendig, da die Entwicklung zurzeit fast ausschließlich in den USA, Japan und China stattfindet. Deutschland, traditionell einer der wichtigsten Akteure im Bereich der Fertigungsindustrie und der Ingenieurwissenschaften, droht abgehängt zu werden.

Zurzeit gibt es drei „Baustellen“ im Bereich 3D Druck:

1) Materialforschung
2) Serienfertigung
3) Privatanwender

In jedem dieser Bereiche sind rasante Fortschritte zu verzeichnen. Dazu nur einige Beispiele:

Materialforschung: Ständig werden neue 3D Druckverfahren vorgestellt für den Druck mit Metallen (11), lebendem Gewebe (12), mit Gussbeton (10), in Verbundsystemen aus Plastik und Elektronik (4), in Textilien (13) uvm (1) (3). Fast täglich kommen Meldungen über neue Anwendungen, beispielsweise könnten bald ganze Flugzeugtriebwerke (9) gedruckt werden und in der Automobilindustrie wird 3DDruck in allen Bereichen von der Karosserie über Motorteile bis zum Komplettdruck des Fahrzeugs bereits erprobt (15).

Serienfertigung: Bisher galt 3D-Druck als nicht tauglich für die Serienfertigung. Das ändert sich aber gerade. Die Druckgeschwindigkeit (14) und auch die Größe (2), in der gedruckt werden kann, erhöhen sich ständig. In China und Holland werden bereits versuchsweise komplette Häuser in 3D-Druck gefertigt (4).

Privatanwender: Bisher galt 3D-Druck für Privatanwender als teure Spielerei. Auch das ändert sich gerade. Im Jahr 2014 lagen die Preise für die billigsten Heim-3D-Drucker bei rund 1000 Euro, neuere Geräte werden aber schon deutlich unter diesem Betrag angeboten Auf der Crowdfunding-Plattform Kickstarter wurde gerade ein 3D-Drucker für den Heimgebrauch finanziert, der nur 179 Dollar kosten und kinderleicht zu bedienen sein soll (8). Damit sind die größten Hürden – hohe Kosten, technisch komplizierte Handhabung – vom Tisch. Viele weitere 3D-Drucker für den Heimgebrauch sind zurzeit in Planung. In den Elektronikmärkten stehen bereits die ersten 3D-Drucker für den Hobbyanwender – sogar Tchibo hat im Weihnachtsgeschäft letzten Jahres ein solches Gerät angeboten (16). Es kann daher erwartet werden, dass 2016 ein ebenso rasantes Marktwachstum beginnt, wie mit der Einführung der ersten bezahl- und bedienbaren Homecomputer in den 80er Jahren (4).

An diesen Entwicklungen darf eine traditionell durch Ingenieurwissenschaften und Fertigungsindustrie geprägte Region wie die Rhein-Ruhr-Region nicht vorbeigehen. Wenn wir nicht schnell handeln, spielen wir auf dem sich bereits jetzt abzeichnenden Markt keine Rolle mehr.
Solingen hat das erkannt, eine Vernetzung der – noch wenigen – Akteure der Stadt im Bereich 3DDruck ist aber zu kurz gesprungen. 3D-Druck ist ein hochkomplexes Feld, an dem neben der Informationstechnologie auch die Materialwissenschaften und sogar die Biowissenschaften beteiligt sind.

Gerade die Groß-Region Bergisches Land, Neanderland, bis ins Rheinland und ins Ruhrgebiet hat aber auf den verschiedenen Feldern viel zu bieten. In den Materialwissenschaften sind wir traditionell führend, aber auch bei Biotechnologie und IT-Entwicklung gibt es hier sowohl im universitären als auch im privatwirtschaftlichen Bereich sehr viel Expertise. Zu nennen sind exemplarisch Firmen wie Bayer, 3M, Qiagen aber auch die Bergische Universität, die sowohl in der Materialforschung als auch in der IT-Entwicklung tätig ist. In Solingen hat man offenbar erkannt, dass diese Aufgabe nur in regionaler Vernetzung zu bewältigen ist, denn dort wurde das ganze Bergische Land selbstverständlich in die Überlegungen einbezogen.

Der Kreis Mettmann, mit seiner Lage zwischen den Industrieregionen Rheinland, Ruhrgebiet und Bergisches Land, schwebt immer in der Gefahr, vergessen zu werden. Er gehört ein bisschen zu jeder dieser Regionen und doch zu keiner. Er ist auch nicht mit einer bestimmten Form von Wirtschaft assoziiert (wie das Ruhrgebiet mit Bergbau, Remscheid mit Werkzeugbau, Solingen mit Schneidwaren oder Wuppertal mit der (aus der Textilindustrie hervorgegangenen) Materialwissenschaft, daher ist es für unseren Kreis umso wichtiger, von vorneherein an einer beginnenden Forschungs- und Entwicklungskooperation teilzunehmen, um nicht außen vor gelassen zu werden.

Auch die rechtzeitige Vorbereitung des Arbeits- und Ausbildungsmarktes auf die Veränderungen durch Industrie 4.0 ist überlebenswichtig für unsere Region. Das gilt sowohl für die schulische Ausbildung als auch für die Fort- und Weiterbildung sowie die industrielle Ausrichtung durch Anschaffung entsprechender Maschinen. Die Konzepte dafür müssen jetzt entwickelt, die Geräte jetzt angeschafft und die Lehrer jetzt ausgebildet werden, damit sie uns in einigen Jahren, wenn ohne Kenntnis von 3D-Software auf dem Arbeitsmarkt kaum mehr etwas geht, zur Verfügung stehen.

weitergehende Informationen:

1 http://3druck.com/forschung/forscher-stellen-erstmals-objekte-aus-reiner-cellulose-am-3ddrucker-her-2335395/

2 http://green.wiwo.de/3d-druck-niederlaender-drucken-bruecke-aus-metall/

3 http://3druck.com/3d-druckmaterialien/micron3dp-hat-durchbruch-mit-3d-druck-von-glas-erzielt-5635452/

4 http://www.manager-magazin.de/unternehmen/it/3d-druck-wird-alle-industriezweigeumkrempeln-a-1039419.html

5 http://www.channelpartner.de/a/erfurt-wird-zur-3d-druck-heimat,3045715

6 http://3druck.com/pressemeldungen/popp-group-druckt-komplette-tuerscharniere-mit-dem-3ddrucker-2635442/

7 http://www.3d-grenzenlos.de/magazin/3d-objekte/3d-druck-staubsauger-selbstgemacht-27114813.html

8 https://www.kickstarter.com/projects/tiko3d/tiko-the-unibody-3d-printer

9 http://www.ingenieur.de/Themen/3D-Druck/Australische-Ingenieure-bauen-Duesentriebwerk-3D-Drucker

10 http://www.baunetzwissen.de/standardartikel/Beton-Betonhaeuser-aus-dem-3DDrucker_3924703.html

11 http://www.rp-online.de/digitales/pc-tablets/3d-drucker-erobern-auch-die-industrie-aid-1.4754874

12 http://www.pressetext.com/news/20140221003

13 http://www.3d-grenzenlos.de/magazin/thema/kleidung-3d-drucker

14 http://www.gadget-rausch.de/2015/03/27/carbon-3d-dieser-3d-drucker-druckt-mithundertfacher-geschwindigkeit/

15 http://3druck.com/industrie/supersportwagen-koenigsegg-one1-mit-hilfe-von-3d-druckentwickelt-4817398/

16 http://www.golem.de/news/tchibo-3d-drucker-beim-kaffeeroester-1411-110797.html

Beschlussvorlage:

Die Verwaltung wird beauftragt, Möglichkeiten zur Kooperation im Bereich 3D-Druck sowohl innerhalb des Kreises als auch mit den Nachbarkreisen und kreisfreien Städten zu ermitteln. Darüber hinaus wird die Verwaltung beauftragt, die Bedingungen für einen Anschluss an das bereits in Solingen begonnene Netzwerk 3D-Druck bei den dortigen Verantwortlichen zu erfragen sowie weitere Möglichkeiten überregionaler Vernetzung zu prüfen. Als Alternative oder Ergänzung soll die Verwaltung eruieren, ob es sinnvoll ist, im Kreis ein eigenes 3D-Druck-Netzwerk zu etablieren. Alle in diesem Bereich geplanten Maßnahmen sollen insbesondere die Aspekte Kooperationen zwischen Wissenschaft und Wirtschaft, Know-How-Vermittlung in den Schulen, den Aufbau geeigneter Aus- und Fortbildungsprogramme sowie die Ideen der Shared Economy zum Teilen von Informationen beinhalten. Ziel soll eine langfristige Strategie für die Platzierung der Region als 3D-Druck-Standort sein.

Mit freundlichen Grüßen
Gruppe Piraten im Kreistag

Thomas Küppers                          Ria Garcia


Themenbezug zu unserem Wahlprogramm aus 2014: Moderne Wirtschaft bedeutet neue Arbeitsplätze
#3D-Druck #Digitalisierung


Beratungsergebnis zu Vorlage Nr. 10/006/2016
Ausschuss für Wirtschaftsförderung, Kultur und Tourismus am 22.02.2016

Zu Punkt 8:

Entwicklung des Kreises als Standort für 3D-Druck

KA Küppers erläutert zu Beginn den Antrag der Gruppe PIRATEN. Er betont, dass sein Antrag ein Anstoß für dieses Thema sein soll.

KA Roeloffs stimmt KA Küppers zu, dass es sich bei dem 3D-Druck um eine zunehmend wichtiger werdende Zukunftstechnik handelt. Er weist aber darauf hin, dass es bereits das NanoMikroWerkstoffePhotonik Cluster in NRW gibt, das sich intensiv mit dem Thema auseinandersetzt. Um auf der einen Seite Doppelstrukturen zu vermeiden, auf der anderen Seite jedoch der Wichtigkeit des Themas zu genügen, schlägt KA. Roeloffs im Namen der CDU Fraktion vor, den Beschlussvorschlag wie folgt zu ändern:
„Die Verwaltung wird beauftragt, sich beim NanoMikroWerkstoffePhotonik zu erkundigen, welche Aktivitäten dort zum Thema 3D-Druck bestehen.“
Weiterhin schlägt KA Roeloffs vor, diese Informationen über den Newsletter des Kreises Mettmann an die Unternehmen weiterzugeben. Ergänzend soll die IHK zum Thema angefragt werden.

KA Dr. Pannes sieht den Antrag eher kritisch, da sie den Prüfauftrag für sehr umfangreich hält. Sie ist zudem der Meinung, dass die Firmen dieses Thema auch aus eigener Kraft bewältigen. Sie ist dafür, das Thema weiter im Auge zu behalten aber auf Beschlussbasis einen Kompromissvorschlag zu finden.

KA Niklaus sieht den Beschlussvorschlag in seinem ursprünglichen Wortlaut kritisch.

LR Hendele schlägt vor, sowohl mit Solingen, wo es seit dem 05.05.2015 das Netzwerk 3D Druck gibt, als auch mit der IHK über das Thema zu sprechen. Prinzipiell hält er das Thema für wichtig.

KA Völker wirbt noch einmal für den Vorschlag von KA Roeloffs. Er warnt davor, eine Tür aufzumachen, die man nicht wieder zu kriegt.

KA Köster-Flashar findet den Vorschlag der CDU-Fraktion gut und würde diesen unterstützen.

KA Köster schlägt vor, die Berufskollegs mit in das Thema einzubinden.

Im Anschluss wird über den von der CDU-Fraktion vorgeschlagenen neuen Beschlussvorschlag abgestimmt.
geänderter Beschlussvorschlag:
Die Verwaltung wird beauftragt, sich beim NanoMikroWerkstoffePhotonik zu erkundigen, welche Aktivitäten dort zum Thema 3D-Druck bestehen.
Abstimmungsergebnis:     einstimmig angenommen


Update: Seit dem 24. November 2016 ist die Wirtschaftsförderung des Kreis Mettmann Mitglied im 3D-Netzwerk Solingen.